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Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten

Podium hat Pause: Intensive Gespräche unter den Schülern
Podium hat Pause: Intensive Gespräche unter den Schülern

Am Donnerstag, den 02.02. folgten die Direktkandidaten der Partei DIE LINKE im Kreis SL-FL der Einladung zur Podiumsdiskussion mit anschließendem Stehkaffee für bilaterale Gespräche in das Bernstorff-Gymnasium-Satrup.

Das Bernstorff-Gymnasium-Satrup liegt im Wahlkreis 4, in dem Andreas Zech als Direktkandidat zur Landtagswahl antritt. Andreas Zech ist im Kreisverband der Wirtschaftspolitische Sprecher. Auf Grund des Schwerpunkt Themas Schul- und Hochschulpolitik, bat er Uwe Schröder, den Direktkandidaten für den Wahlkreis 5 und bildungspolitischen Sprecher des Kreisverbandes, das Podium zu besetzten.

Vertreter und eine Vertreterin sämtlicher im Landtag vertretenen Parteien, sowie Vertreter aller Parteien, die eine wirkliche Chance auf den Einzug in den Landtag haben, stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Bildungspolitik, innerer Sicherheit sowie der Inklusion im Allgemeinen.

In der Diskussion über die derzeitige Struktur des Bildungssystems versuchten Politiker und die Politikerin ihre bisherigen Entscheidungen zu rechtfertigen, die Meinungswechsel in der Frage G8 oder G9 zu begründen und sich für eine Unterrichtsversorgung zwischen 100 und 120% einsetzten zu wollen.

Zum Ende dieser eher auf parteipolitischen Dogmen basierenden Diskussion meldete sich Uwe Schröder zu Wort und nutzte über 7 der jeweils zur Verfügung stehenden 10 Minuten Redezeit für die Erläuterung der von der Partei DIE LINKE präferierte Eine Schule Für Alle.

Die Darstellung der Eine Schule Für Alle war ausschlaggebend dafür, das Uwe Schröder noch sehr lange nach dem Verlassen der anderen Podiumsteilnehmer von Schüler/innen und Eltern an seinem Tisch Rede und Antwort stand. Die letzten sechs Schülerinnen des 11ten und 12ten Jahrgangs ließen sich erst im Hinblick auf den folgenden Schultag von Ihren Eltern dazu bewegen das Gespräch zu beenden. Uwe Schröder bot an weitere Fragen gern per

E-Mail zu beantworten oder auch auf Einladung noch einmal für Gespräch in die Schule zu kommen.

 

Andreas Zech und Uwe Schröder sagen DANKE!

 

Danke an die Schülerinnen und Schüler, die diese Veranstaltung organisiert und durchgeführt haben.

Danke auch an die Besucherinnen und Besuche, die zahlreicher waren als das Fassungsvermögen des Raumes hergab und im Vorraum der Diskussion folgten

„Unsere Ziele stimmen mit Ihren überein“

Gewerkschafts-Bezirkschefin Ute Dirks beim Verdi-Hofgespräch in Schleswig zu Gregor Gysi

Gregor Gysi im Gespräch mit LINKE-Kreisschatzmeister Meenhard Smit und Ute Smit.
Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Ute Dirks leitete das Hofgespräch, das über eine Stunde dauerte.

Rund 30 Gewerkschaftsfunktionäre kamen zum Verdi-Hofgespräch nach Schleswig, um den LINKE-Politiker Gregor Gysi (MdB) nicht nur zu hören, sondern auch mit ihm zu reden. Der frühere Fraktionschef der LINKEN im Bundestag sprach über die Situation am Arbeitsmarkt, über Altersarmut – und über Möglichkeiten, die rechte AfD in den Parlamenten zu verhindern. „Auch wir wollen keine prekäre Beschäftigung, keinen Niedriglohnsektor und keine AfD“, sagte Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Ute Dirks zu ihm: „Unsere Ziele stimmen mit den Ihren überein.“

Auch zu Schleswiger Problemen äußerte sich der 68-Jährige: „Völlig falsch“ seien die Privatisierungen im Gesundheitswesen, und die Pflegekräfte würden „grauenhaft bezahlt“, kritisierte er die Arbeitsbedingungen im Helios-Krankenhaus. Das ist auch ein Bereich, in dem sich DIE LINKE Schleswig-Flensburg stark engagiert. Bei den Hofgesprächen war sie u. a. durch die Kreisvorstandsmitglieder Alfred Ebeling, Meenhard Smit und Harald W. Jürgensonn vertreten.

Anderthalb Stunden dauerte die Diskussion, bei der Gysi auch die Bundespolitik („Wenn wir die AfD loswerden wollen, müssen wir die CDU in die Opposition schicken“), die Europapolitik („Wenn Marine Le Pen in Frankreich gewählt wird, ist die EU mausetot“) und die Bundespräsidentenwahl im kommenden Jahr ansprach („Ich werde keinen Namen nennen, sonst wären die gleich verbrannt.“).

Am Abend referierte Gregor Gysi im Audimax der Flensburger Hochschulen vor rund 1000 Zuhörern über das Thema „Deutsches Europa oder europäisches Deutschland“. Auch hier nannte er die Notwendigkeit offensiver Strategien gegen die erstarkenden inner- und außerparlamentarischen Rechten und das Bestreben, die CDU endlich in die Opposition zu schicken. Am Ende seines immer wieder von Beifall unterbrochenen Vortrags stand die klare Botschaft an die Studierenden: "Ihr müsst doch auch einen rebellischen Zeitgeist entwickeln. Denn eins geht nicht: dass ich rebellischer bin als ihr alle zusammen".




Gegen TTIP & Co.: Info-Aktion in Schleswig

DIE LINKE unterstützte mit einer Veranstaltung die Berliner Groß-Demo

„Ach ja, von der Demo in Berlin habe ich schön gehört", sagten mehrere Menschen in der Schleswiger Fußgängerzone, als sie den Stand der LINKEN entdeckten. Auf dem Capitolplatz zeigten Schleswiger und Flensburger LINKE deutlich Flagge gegen die „Freihandelsabkommen“ TTIP und CETA – und das zeitgleich zur Großdemonstration in Berlin. Mit den dortigen 250.000 TeilnehmerInnen konnten die LINKEN in Schleswig nicht ganz mithalten, dennoch freuten sie sich über viele PassantInnen, die Informationsmaterial mitnahmen oder zu Gesprächen an den Stand kamen und oft auch für längere Zeit über das aktuelle Thema debattierten. Dabei betonten viele auch immer wieder nicht nur die wirtschaftlichen Konsequenzen zugunsten der global agierenden Konzerne, sondern auch die tiefen Einschnitte in Demokratie und Entscheidungsfreiheit von Staaten, Städten und Kommunen. Am Info-Stand entstand so eine politische Stimmung als ein gelungener Beitrag aller „Daheimgebliebenen“, die nicht nach Berlin fahren konnten, mit eindeutiger Kritik an den noch immer geheim gehaltenen Plänen für die „Freihandelsabkommen“, die auf das Profitinteresse der Konzerne, nicht jedoch auf das Wohl der Menschen zielen.

(wtfl-hus), DIE LINKE. Kreisverband Flensburg



Krieg beginnt hier

Fliegerhorst Jagel wird zentraler Stützpunkt für die Drohnen der Bundeswehr

Zu einer Kundgebung und Fahrradtour gegen die Pläne und die Stationierung von Drohnen hatte die „Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)“ eingeladen. Am Sonnabend, 18. Juli, kamen über zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus attac, DFG-VK, der LINKEN und der Antifaschistischen Aktion, um ein deutliches Zeichen gegen den Krieg zu setzen.

In einem Redebeitrag wurde darauf hingewiesen, dass „Aufklärung“, wie sie vom Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ betrieben wird, immer heißt: Vorbereitung eines bewaffneten Angriffes. Hat die Bundeswehr in der Vergangenheit hauptsächlich Tornado-Kampfflugzeuge für Spionageflüge in Jugoslawien und Afghanistan eingesetzt, wird für die Zukunft auf Drohnen gesetzt.

 Die Perversion des Cyberkrieges ist eröffnet, vor unserer Haustür. (mes)



Schlechter Lohn für gute Arbeit bedeutet Altersarmut

 

„Prekäre Arbeit – Prekäres Leben – Prekäre Zukunft!“ lautete das Motto einer gemeinsamen Informations- und Diskussionsveranstaltung von Mitgliedern des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) und des LINKE-Kreisverbands Schleswig-Flensburg. Im Pastorat in Sörup begrüßte Diakon Detlef Flüh rund 20 Bürgerinnen und Bürger und führte in das Thema des Abends ein. Danach stellte Meenhard Smit, Mitglied im Kreisvorstand der LINKEN Schleswig-Flensburg, die Kampagne der LINKEN „Das muss drin sein.“ vor. In einem PowerPoint-Vortrag verdeutlichte er den Anwesenden die Schwerpunkte der Kampagne und vertiefte mit konkreten Punkten die Brisanz des Themas.

Unter dem Begriff „Prekäre Arbeit“ stellte Smit in mehreren Schaubildern die Situation von Beschäftigten bei Zeitverträgen, Minijobs und Leiharbeit dar. Aufgezeigt wurden Lohnverhältnisse, die weder die Lebensverhältnisse sichern noch im Alter vor Armut schützen.

Dies ergänzte Finn Petersen, Geschäftsführer der NGG Schleswig-Holstein Nord, in einem weiteren Referat. Seit geraumer Zeit versuchen die Unternehmer, die existierenden Tarifverträge, insbesondere in der Leiharbeit, mit sogenannten Werkverträgen zu unterlaufen. Erpressungsversuche Betriebsräten und Gewerkschaft gegenüber, Teile der Produktion als Werkverträge zu vergeben, sind fast schon alltäglich. Damit sollen Lohn- und Arbeitsbedingungen verschlechtert werden. Betriebsräte und Gewerkschaften sind bis auf wenige Ausnahmen wie beispielsweise die Flensburger Schiffbaugesellschaft oder die Meyer Werft Papenburg machtlos dagegen.

In der folgenden Diskussion berichteten die Teilnehmer auch von ihren persönlichen Erfahrungen mit Arbeitgebern sowie mit Sozialzentren und Arbeitsagentur. Besonders betroffen waren sie über die Feststellung, dass keiner der Anwesenden einen armutsfreien Lebensabend genießen kann. Grund ist das erzielte persönliche Einkommen, aber entscheidend sind darüber hinaus auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Ging man zu Beginn des Generationenvertrages noch von 70 % Rentenversorgung aus, liegt diese zurzeit bei 48 % und soll weiter auf 42 % reduziert werden. 50% aller Renten liegen aktuell bei unter 700 Euro im Monat.

Ein Ergebnis des Informations- und Diskussionsabends war, weitere Veranstaltungen zu diesem Thema zu organisieren. Damit hat DIE LINKE die längst überfällige gesellschaftliche Diskussion über soziale Mindeststandards erfolgreich angeschoben. (mes)



DIE LINKE unterstützt Enhedslisten im Wahlkampf in Dänemark

Dass DIE LINKE in Aabenraa mit Pauken und Trompeten empfangen worden war, lag nicht an uns, sondern ist der Zusammenarbeit von dänischen und deutschen Musikschulen geschuldet, die an diesem Tag öffentliche Auftritte in der Fußgängerzone (Gågade) organisiert hatten.

Unsere Unterstützung des Wahlkampfs von Enhedslisten am Samstag, 13. Juni war ein weiterer Erfolg in der Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg mit Enhedslisten

Mit dem Direktkandidaten Jens Bundgaard Nielsen und weiteren Mitgliedern von Enhedslisten haben wir zusammen Flyer, Luftballons, Windspiele usw. an die Bevölkerung verteilt.

Das Auftreten der vier Genossen in der Gågade wurde sowohl von Enhedslisten, wie auch von der Bevölkerung sehr positiv bewertet. Um 12.30 Uhr wurden wir herzlichst verabschiedet mit kameradschaftlichen Grüßen an die Genossinnen und Genossen zu Hause.

So macht Wahlkampf Spaß: Meenhard Smit (unten rechts) aus Schleswig informierte gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen die Bürgerinnen und Bürgerinnen in Aabenra.

 


Bilanz, kompletter Vorstand und viele Pläne

Manfred Küter: Wir sind der Korrekturfaktor im Kreistag

In der Stadt Schleswig engagiert sie sich aktuell beim Bürgerbegehren zum Bebauungsplan des Grundstücks „Schmid-Villa“, im Kreistag setzt sie seit 2008 Akzente im sozialen und Bildungsbereich. DIE LINKE zog am Wochenende bei ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz und stellte die Weichen für ihre kommenden Aktivitäten. Leiharbeit, zunehmende prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Aushöhlung des Mindestlohns bis hin zu seiner Aushebelung – schon vor dem 1. Mai will die Linkspartei umfassend informieren, was sie tun will, um diese sozialen Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.

Der Kreistag wird eine Positionierung gegen das umstrittene Freihandelsabkommen (TTIP) verabschieden, die in wesentlichen Teilen maßgeblich die Handschrift der LINKEN zeigt. Kreistagsabgeordneter Manfred Küter: „Als Einzelabgeordneter habe ich zwar keine Gestaltungsmehrheit, nehme aber als sozialer Korrekturfaktor überall Einfluss, damit der Mensch im Mittelpunkt steht.“ Gemeinsam mit Rainer Konrad Bachmann, der die LINKE als Bürgerliches Mitglied im Kulturausschuss vertritt, will er auch künftig Gegenpositionen im Kreistag aufzeigen und für sie werben.

Neu im Kreisvorstand ist Harald W. Jürgensonn. Der Journalist (59) aus Ellingstedt wurde einstimmig zum gleichberechtigten Kreisvorsitzenden neben Alfred Ebeling gewählt. Als Delegierter vertritt Jürgensonn die Kreispartei beim Landesparteitag und im Landesrat. Vor seinem Umzug nach Schleswig-Holstein war der Kölner u. a. Landespressesprecher seiner Partei in Rheinland-Pfalz und Mitarbeiter des früheren LINKE-Vorsitzenden Klaus Ernst (MdB).

Ein Schwerpunkt der Vorstandsarbeit soll auch die Mitgliederwerbung sein. Seit der Trennung des großen Kreisverbands in die kleineren Gebiets-Organisationen Flensburg und Schleswig-Flensburg hat die Partei in und um Schleswig 33 Mitglieder. „Wir haben aber viele Sympathisanten und Wähler, wie die letzten Wahlergebnisse deutlich zeigten – die gilt es in die Parteiarbeit einzubinden“, sagt Jürgensonn. Eine Möglichkeit zum Kennenlernen ist das monatliche Mitgliedertreffen im Büro am Lollfuß 29, das nächste findet am Montag, 23. März um 19 Uhr statt.  (hwj)





Drachen statt Drohnen! Weltweiter Aktionstag gegen Kampfdrohnen am 04.10. in Schleswig




 

Aktuelles aus der Landespartei
8. Februar 2017

Elbvertiefung: Für über 600 Mio Euro nur neue Gefahren

Zur geplanten Elbvertiefung erklärt Marianne Kolter, Landessprecherin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein und Spitzenkandidatin der Linkspartei für die Landtagswahl: „Die geplante Elbvertiefung ist riskant, denn der nach der Vertiefung schneller strömende Fluss wird die Fundamente der Deiche angreifen. Auch die noch größeren Schiffe stellen... Mehr...

 
8. Februar 2017 Landtagswahl 2017/Soziales

Für gute Arbeit, auch im Öffentlichen Dienst

Solidaritätsadresse der LINKEN. Schleswig-Holstein Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir unterstützen Eure Forderungen nach einer Stärkung der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Euer Streik ist richtig und notwendig. Nicht nur die Lohnerhöhung und die Verbesserung der Tarifstruktur, auch die Verbesserung der Situation der Auszubildenden und der... Mehr...

 
8. Februar 2017 Landtagswahl 2017/Soziales

Respekt muss sich auch in Euro und Cent niederschlagen

„Sprudelnde Steuereinnahmen und prall gefüllte Landeskassen sind per se nichts Schlechtes. Ein Haushaltsüberschuss von 565 Millionen Euro muss für die Landesregierung aber auch ein Anlass sein, sich für anständige Einkommenserhöhungen im öffentlichen Dienst einzusetzen“, sagt Cornelias Möhring, Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Pinneberg in... Mehr...

 

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