Ratsversammlung Schleswig

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Schleswigs,

 

Sie wünschen sich neue Sichtweisen im Stadtrat, eine soziale und solidarische Kommunalpolitik?
Sie erwarten eine angemessene Wirtschaftspolitik und dementsprechende Bauweisen?
Sie fordern eine Umweltpolitik, die nicht nur dem Tourismus dient, sondern den Menschen?
Kulturpolitik bedeutet für Sie mehr als Theater?
Sie wollen gefragt werden und sich einbringen?
Hier ist ein wenig Platz für Ihre Notizen: Hier lesen Sie einige unserer politischen Schwerpunkte:
Rekommunalisierung

 

Die Stadtwerke Schleswig sollen wieder ihre Arbeit als Ver- und Entsorgungsunternehmen wahrnehmen!
Es ist zwingend erforderlich, auch externe, fach- und sachkundige Personen in den Aufsichtsrat entsenden zu können!

 

Wir streben an, den Busverkehr wieder von den Stadtwerken durchführen zu lassen.
Damit hat die Stadt Einfluss auf die Fahrtstrecken, wie oft die Haltestellen angefahren werden und letztlich auch die Möglichkeit, nur noch mit z.B. Elektromotoren ausgestatte Busse fahren zu lassen.


Die Müllentsorgung soll ebenfalls durch die Stadtwerke Schleswig erfolgen und somit unter umweltfreundlichen, sowie wirtschaftlichen Aspekten neu strukturiert werden.
Die Straßenreinigung sowie die Schneeräumung haben wieder in der ganzen Stadt zu erfolgen und die vorhandene Liste muss um die entsprechenden Straßen wieder erweitert werden.
Die Verbindung von Theater und Stadtwerken muss beendet und eine zielorientierte Lösung gefunden werden in Richtung städtisches Theater.

 

Die Stadt Schleswig soll wieder ihre originäre Aufgabe der Daseinsvorsorge übernehmen.
Wir wollen die Stadt Schleswig wieder zur Trägerin einer Senioren-einrichtung machen.
Es ist ihre Aufgabe, nicht nur für finanziell benachteiligte Rentnerinnen und Rentner aus Schleswig, einen Lebensabend zu ermöglichen, der den qualitativen Standards entspricht. Sie muss in den Qualitätsanforderungen Vorreiter für die anderen Einrichtungen sein.
Ferner soll die Stadt Schleswig als Trägerin im sozialen Wohnungsbau tätig werden, um bezahlbaren Wohnraum besonders für finanziell benachteiligte Personen vorhalten zu können.

 

Die Stadt Schleswig muss als Schulträger ihre Verantwortung unabhängig von Fördermitteln übernehmen und kostenlose Mittagessen in den Schulen gewährleisten.
Zudem muss die innerstädtische Beförderung von Schülerinnen und Schülern kostenfrei erfolgen!
Ebenfalls muss jede offene Ganztagsschule mit einem eigenen Budget ausgestattet werden, durch den die Kosten für Anbieter von Angeboten und die sächliche Ausstattung der jeweiligen Angebote gedeckt werden.

 

Zusätzlich muss je nach Angebot ein bezahltes Zeitkontingent für die Anbieter der Angebote zur Vor- und Nachbereitung festgelegt werden.
Eine Teilnahme an den Schulkonferenzen der Schulen in städtischer Träger-schaft muss obligatorisch sein.

 

Die Stadt Schleswig muss sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen intensiver stellen.
Das Jugendzentrum leistet hier bereits eine hervorragende Arbeit und soll aufgewertet werden durch selbständiges Handeln und Planen und durch weitere Angebote in diesem Bereich unterstützt werden.

 

Wir wollen zwei Vollzeitstellen schaffen, die alleinig für die aufsuchende Jugendarbeit gedacht sind.
Des Weiteren wollen wir im Stadtgebiet 2 Gebäude zur alleinigen Nutzung durch Kinder und Jugendliche freigeben. Die aufsuchende Jugendarbeit darf hier für die Nutzer/Innen Gesprächstermine anbieten.

 

Der Stadtweg soll ein freies W-Lan und sowohl mehr, als auch komfortablere Sitzmöglichkeiten erhalten, um ihn – nicht nur – für Kinder und Jugendliche attraktiver zu machen.
Wir streben die Errichtung eines Freibades auf der Freiheit an, um unter anderem, die Möglichkeit des Schwimmen Lernens für Schüler/Innen zu verbessern.
Das Schwimmbad, soll so konzipiert sein, dass es zur Eisbahn umfunktioniert werden kann oder auf dem Gelände die Möglichkeit geschaffen wird.

 

Rund 38% der Schleswiger Kinder und Jugendlichen, leben seit Jahren von Hartz 4. Es müssen Wege gefunden werden, wie sie vergünstigt oder gratis ins Theater, ins Kino, in einen VHS Kurs.. kommen können, wenn es noch freie Plätze gibt.
Stadtentwicklung, Infrastruktur und bauliche Unterhaltung städtischer Gebäude und Liegenschaften, benötigen ein leistungsfähiges Bauamt
Der städtische Haushalt sieht am Ende des Jahres immer besser aus, als vorhergesehen.
Das liegt zum großen Teil daran, dass Gelder für die bauliche Unterhaltung nicht ausgegeben werden konnten.

 

Das Personal zur Bearbeitung fehlt schlichtweg, das wollen wir ändern!
Keine Prestigeobjekte mehr vor der baulichen Erhaltung!
Keine zielgerichteten Gutachten mehr, wie etwa: Was kostet der Abriss des Hertie Gebäudes OHNE Erfassung der Kosten für eine Sanierung.

 

Frei gewordene oder werdende Liegenschaften sollen nicht automatisch veräußert und/oder bebaut werden, das gilt insbesondere für das Theatergelände, das Hertie Gebäude und das Parkhaus!
Zukunftsfähige Stadtplanung durch Anregungen von Studentinnen und Studenten entsprechender Studiengänge können für eine Diskussion mit den Einwohnerinnen und Einwohnern dienen, insbesondere bei solchen Kernstücken der Stadt.

 

Wir haben einige Ideen, Sie auch?

 

Verantwortlich: DIE LINKE im Kreis Schleswig-Flensburg, Uwe Schröder,