Wir treffen uns jeden Freitag im Monat um 17 Uhr im Büro DIE LINKE. Flensburg im Junkerhohlweg 23.
Willkommen bei der Ortgruppe Flensburg der Linksjugend [`solid]

Am Freitag, dem 7. Januar, wurde vollendet, worauf hin eine kleine Gruppe von Flensburger und Dänen, Studenten und Schüler schon seit geraumer Zeit hingearbeitet haben:
Die Linksjugend'Solid Flensburg wurde nun offiziell gegründet und wird sich regelmäßig treffen, die kommunale Linke unterstützen und Wahlkampfhilfe leisten.
Weiterhin sind natürlich auch einige Events geplant, die mit der Partei nichts zu tun haben. Wir verstehen uns zwar als Sympathisanten der Linken, setzen eine Nähe zur Partei aber nicht voraus. Wir sind pluralistisch und basisdemokratisch organisiert, d.h. jeder Sympathisant des Jugendverbandes ist bei unseren Treffen gleichzeitig auch stimmberechtigt.
Wir sind jederzeit kontaktierbar und würden uns über MitstreiterInnen und GenossInnen freuen.
Unser Ziel ist nicht weniger als eine neue, eine bessere Welt. Eine Welt ohne den Kapitalismus. Wir wollen anfangen im heute zu leben und die Welt so zu ändern, dass sie auch für kommende Generationen ökonomisch und ökologisch ein friedliches Zuhause sein kann. Macht mit!
Am 7. Juni verfasste die Fraktion der Partei DIE LINKE ihren Beschluss "Entschieden gegen Antisemitismus", welcher die MitarbeiterInnen und FraktionsmitarbeiterInnen inklusive der Bundestagsabgeordneten selbst, dazu verpflichtet nicht an Initiativen zum "Nahost-Konflikt, die eine Ein-Staaten-Lösung für Palästina und Israel fordern" teilzunehmen. Weiter wird verboten an der diesjährigen Freiheitsflottille, noch an Boykottaufrufen von israelischen Waren teilzunehmen.
Wir von der Linksjugend'Solid in Flensburg kritisieren den Beschluss in dieser Form aus verschiedenen Gründen, welche wir darlegen wollen:
Wir denken, dass der Nahost-Konflikt ein sehr emotionales Thema ist und dass solche Beschlüsse nicht dabei helfen, die hitzigen Diskussionen um selbiges zu schlichten. Eine offene Diskussion, in der viele verschiedene Meinung vertreten werden können ist deutlich hilfreicher bei der Ausübung von Basisdemokratie innerhalb dieser Partei.
Wir denken, dass DIE LINKE nur auf Druck der Medien sich dazu entschloss diesen Beschluss zu fassen. DIE LINKE hat sich damit selbst zum Spielball in einer Medienkampagne machen lassen, die darauf zielte die Partei selber, aber auch deren Mitglieder in ein antisemitisches Licht zu rücken. Jedoch sind wir der Überzeugung, dass keine Partei so entschieden gegen Antisemitismus kämpft wie DIE LINKE und fordern eine sachliche Diskussion um das Thema, welches nicht mit den Argumenten der Medien geführt werden sollte, sondern mit unseren Eigenen.
Wir denken, dass diese Kampagne auch von Teilen der sog. "Realos" innerhalb der Partei DIE LINKE geführt wurde um eindeutige Grenzen ziehen zu können und die Partei bis zum Jahre 2013 bei der anstehenden Bundestagswahl für Rot-Grün regierungsfähig zu machen.

Als Gruppe von SchülerInnen und Studierenden ist Bildung ein grundlegendes Thema für uns. Die Chancengleichheit ist uns als linker und solidarischer Organisation besonders wichtig. Daher bieten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Hausaufgabenhilfe und Schulbetreuung an.
Wer Interesse daran hat kann sich einfach per Mail bei uns melden.
Die Linksjugend ['Solid] in Flensburg nahm am 30. April an der Demo in Hamburg „Ärzte gegen Tierversuche“ teil. Wir wollten damit ein Zeichen setzen gegen die alltägliche Tierquälerei innerhalb unserer Gesellschaft, innerhalb des kapitalistischen Systems. Die Ausbeutung bzw. Quälerei der Tiere, in Form von Massentierhaltung, Tiertransport, Tierversuche, Tierkämpfe oder Tierhandel, ist für uns nicht hinnehmbar. Tiere sind in unserer Gesellschaft zu einer Ware verkommen, welche rücksichtslos und permanent, in millionenfacher Ausführung, jeden Tag gequält und hingerichtet werden. Daran ist der Kostenfaktor innerhalb unserer kapitalistischen Gesellschaft schuld. Im Kapitalismus gibt es keine moralischen Grenzen! Tiere müssen so billig wie möglich gehalten und transportiert werden. Das ist die perfide Logik des Marktes, welches unendliches Leid für Tiere wie für Menschen überall auf der Welt erzeugt.
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ Albert Schweitzer.
Wir wollen ein Bewusstsein schaffen für jedes Lebewesen. Deshalb solidarisieren wir uns mit jeder Bewegung, welche daran interessiert ist die Leiden der Tiere zu verringern. Wobei wir trotzdem der festen Überzeugung sind, dass ein wirklich freies und glückliches Leben für alle Lebewesen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft nicht möglich ist, weil der Kostenfaktor immer über den Menschen, über den Tieren und unser aller Glück stehen wird.